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Aus der Gemeinderatssitzung vom 21.02.2022: Gemeindejubiläum soll in April gefeiert werden - Vereine sprechen über Pfingstmarkt

„Wir feiern das Gemeindejubiläum wie es fällt“
50 Jahre Angelbachtal soll am ersten Aprilwochenende gefeiert werden – Auch zum Pfingstmarkt macht man sich Gedanken

Angelbachtal. (ram) Noch rund fünf Wochen sind es bis zum ersten April, an dem sich der Zusammenschluss der Gemeinden Eichtersheim und Michelfeld zur neuen Gemeinde Angelbachtal zum 50. Mal jährt. Im vergangenen Spätjahr starteten die Planungen der „Goldenen Hochzeit“: Ein Festwochenende in der Sonnenberghalle war damals angedacht, aber viele Details noch offen. Dann stiegen die Corona-Zahlen doch die Planungen gingen weiter.
„Wir feiern das Gemeindejubiläum wie es fällt“, bestätigte jetzt Bürgermeister Frank Werner auf Nachfrage. Am Freitag, 1. April soll es einen Festakt mit Politikvertretern und Ehrengästen geben, am Samstag 2. April ist dann ein Jubiläums-Ehrenabend geplant. Dabei sollen auch Ehrungen nachgeholt werden, die man sonst am traditionellen Neujahrsempfang vorgenommen hätte. Dieser war pandemiebedingt in den letzten beiden Jahren nicht möglich gewesen.
Das Detailprogramm werde derzeit von einer Arbeitsgruppe geplant, erklärt Werner. Vorgesehen seien auch musikalische Einlagen. Doch ob beispielsweise der Musikverein wieder auf der Bühne sitzen kann, oder nur ein kleineres Ensemble, müsse sich in den nächsten Wochen zeigen. Denkbar seien Veranstaltungen ohne Spieße und Getränke mit Mund-Nasenbedeckung aber auch – wenn es die Vorschriften zulassen – beispielweise mit Fingerfood am Platz, so der Bürgermeister.
Auch ob sich bei den Veranstaltungen noch Vereine einbringen, muss sich zeigen. In den nächsten Tagen kommen die Vereinsvorstände zu einer Sitzung zusammen, das Gemeindejubiläum ist eines der Themen auf der Tagesordnung. Was schon ziemlich sicher ist: Ein Festumzug wird es vermutlich nicht geben. Hier seien die Vereinsrückmeldungen bei einer Abfrage sehr zurückhaltend gewesen, beschreibt Werner. Das Ehrenamt müsse nach den Coronajahren teilweise erst wieder aufgebaut werden.
Bei der Vereinsvorstandssitzung wird es auch um den Pfingstmarkt gehen, der Anfang Juni nach zweijähriger Pause wieder stattfinden könnte. Entscheiden möchte man hier in jedem Fall gemeinsam mit den Vereinen, den Hauptakteuren, die den Pfingstmarkt ausmachen, so der Rathauschef. Er hatte in den letzten Tagen auch ein Stimmungsbild der Gemeinderäte eingeholt. Von dort gab es grünes Licht für einen Beginn der Planung. Doch ob sich genügend Vereine beteiligen und ausreichend ehrenamtliche Helfer für Vereinsküchen, Ausschank und die ganze Festvorbereitung finden, ist zu klären.
Sofern die Corona-Maßnahmen tatsächlich in einigen Wochen wie derzeit von der Politik geplant auslaufen, stünde dem Großereignis nicht mehr im Wege. Dennoch ist sich der Bürgermeister sicher: „Es wird kein Pfingstmarkt werden, wie man ihn bisher kannte.“

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