Genehmigung des Landes liegt vor, nun sind die Regularien zu klären
Angelbachtal. (ram) Nur eine Rückfrage gab es zum geplanten Landessanierungsprogramm in der Ortsmitte Eichtersheim, auf das Bauverwaltungsleiter Daniel Oestrich zu Beginn der Einwohnerversammlung in der Sonnenberghalle einging.
Er blickte zunächst auf das jetzt abgeschlossene Sanierungsprogramm in Michelfeld zurück, rund 840500 Euro seien dabei in der zwölfjährigen Laufzeit an Private ausgezahlt worden. Etwa 3,7 Millionen Euro an Landesmittel seien nach Angelbachtal geflossen, mit denen auch zahlreiche kommunale Maßnahmen umgesetzt werden konnten. Durchgeführt wurden von Gebäudeeigentümern 45 Modernisierungen und 14 Abbrüche. Von der Gemeinde wurden unter anderem die Brunnen- und Friedhofstraße saniert, 20 öffentliche Parkplätze Friedrichstraße geschaffen, der Kindergarten am Sonnenberg erweitert und auch die Heckerhaus-Sanierung durchgeführt. Von einem „großen Erfolgsmodell“ sprach Bürgermeister Frank Werner zusammenfassend.
Das Sanierungsgebiet „Ortsmitte II“ Eichtersheim wurde nun Anfang Februar vom Land bewilligt und mit einem ersten Förderrahmen von 1,33 Millionen Euro ausgestattet. Dieser könnte im Verfahrensverlauf wie in Michelfeld erhöht werden.
Jetzt müssen in den nächsten Schritten die Förderregularien und die Sanierungssatzung ausgearbeitet und beschlossen werden, erklärte Oestrich zum weiteren Verfahren. Allen Eigentümern, die Sanierungs- oder Abrissarbeiten an ihren Gebäuden im zukünftigen Sanierungsgebiet planen, riet Oestrich, zunächst nicht mit Maßnahmen zu beginnen, dies verhindere eine spätere Bezuschussung. Bis zum Sommer könnten die Regularien beschlossen sein und dann auch private Maßnahmen genehmigt werden. Als größte kommunale Maßnahme ist die Sanierung des Eichtersheimer Wasserschlosses (Rathaus) geplant.