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Nun kann die Planung der Rathaus-Sanierung beginnen

Ortssanierung genehmigt – Gemeindeinfos künftig über WhatsApp-Kanal – Toilettenwagen für Feste wird gekauft

Angelbachtal. (ram) Mit verschiedenen Themen hatte sich jetzt der Gemeinderat zu befassen, frohe Kunde gab es zum Abschluss der Sitzung: Die geplante Ortssanierung Eichtersheim wurde vom Land genehmigt, erklärte Bürgermeister Frank Werner.
Einstimmig vergeben wurde die Anschaffung eines neuen Toilettenwagens für Veranstaltungen und den Bau von acht Energiesäulen im Bereich des Festplatzes und des Wochenmarktgeländes. Die Gesamtkosten von rund 110000 Euro werden zu 60 Prozent über LEADER-Zuschüsse ausgeglichen. 
Bei einer Enthaltung wurde der Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan zur Errichtung von Freiflächen-Photovoltaik auf einer 1,3 Hektar großen Ackerfläche auf dem Hohberg zwischen Angelbachtal und Östringen gefasst. Die Fläche war erst zum Abschluss des Planungsverfahrens als Vorrangfläche in den Regionalplan aufgenommen worden. Für weitere Flächen im Gewann „Mittelbach“ hatte der Gemeinderat bereits im vergangen Jahr Aufstellungsbeschlüsse gefasst.
Infos der Gemeinde soll es zukünftig über einen eigenen WhatsApp-Kanal an die Bevölkerung geben. Die vor einigen Jahren eingeführte Bürger-App soll abgeschaltet werden, da die Pflege der Softwareapplikation sehr teuer geworden wäre. Wie der Bürgermeister erklärte, handle es sich beim WhatsApp-Kanal um ein zusätzliches Angebot. Niemand würde gezwungen, dies zu nutzen. Alle Infos der Gemeinde gäbe es weiterhin auf der Homepage und im Mitteilungsblatt. Kommuniziert werden kann über den Infokanal nicht mit der Verwaltung, somit brauche man keine Datenschutzrechtlichen Probleme befürchten. 
Von einer „frohen Botschaft für Angelbachtal“ konnte der Bürgermeister in den Mittelungen der Verwaltung sprechen, der Zuschussantrag zum beantragte Ortssanierungsprogramm wurde vom Land genehmigt. Profitieren sollen davon private Gebäudebesitzer welche Landes-Zuschüsse für Sanierungs- oder Abrissmaßnahmen erhalten können, aber auch die Gemeinde. Mit der Förderzusage sei der „finale Startschuss für die Wasserschlosssanierung gefallen“, die nun geplant werden könne.
Das im Jahr 1980 bezogene Rathaus im historischen Wasserschloss Eichtersheim ist nach über 46 Jahren stark sanierungsbedürftig. Wasser- und Stromleitungen, Heizung, Aufzug und Sanitäranlagen müssen erneuert werden. Für hohe Kosten dürfte auch die Sanierung der über 100 Fenster des Gebäudes sorgen. Altere Schätzungen gehen von rund neun Millionen Euro aus, die notwendig sein könnten, um das historische Wasserschloss zu sanieren. 
Während der Arbeiten, die nun alle noch im Detail geplant werden müssen, soll die Verwaltung im kürzlich erworbenen Ärzte- und Geschäftshaus in Michelfeld beim Kreisverkehr untergebracht werden.

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