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Gemeinde erhält Desinfektionsspender für den Rathauseingang – Überwiegend aus nachwachsenden Rohstoffen

Angelbachtal. (abc) Bei der Einhaltung des kommunalen Hygienekonzeptes vor dem Hintergrund der nach wie vor anhaltenden COVID19-Pandemie hat die Gemeinde jetzt Unterstützung aus der Bürgerschaft erhalten. Der vor Ort lebende Geschäftsführer der T&B Tischlerei GmbH (Malsch), Christian Fellhauer, übergab Bürgermeister Frank Werner dieser Tage einen aus Holz gefertigten Desinfektionsspender für den Eingangsbereich des Rathauses als Sachspende: „Das ist unser Premium-Modell, es kosten normalerweise 408,- Euro“, verriet Fellhauer dem Gemeindeoberhaupt und freute sich außerdem darüber, dass die Kommune zwei weitere Desinfektionsspender zur Wandmontage bestellt hat. „Unsere Produkte werden derzeit weltweit sehr stark nachgefragt. Wir kommen mit der Produktion kaum hinterher“, bekannte der T&B-Geschäftsführer und freut sich darüber, dass der erst seit Ende April in das Produktprogramm aufgenommene Desinfektionsständer derart großen Andrang findet. Ihm zufolge wurden bereits etliche Exemplare unter anderem an Schulen und Kindergärten in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern verkauft. „Sogar aus Hamburg und noch weiter nördlich gehen Bestellungen ein – durchschnittlich 150 bis 250 pro Tag“, so Fellhauer. Sogar in Österreich und der Schweiz hätte man das Erfolgsprodukt gerne, doch sei hier der Versand das Problem: „Aufgrund der COVID19-Pandemie dauert es aktuell drei bis vier Wochen, bis die als Sperrgut deklarierten Spender dort ankommen. Den meisten Interessenten dauert das zu lange“, so Fellhauer. Begründet sieht er die Beliebtheit der Desinfektionsspender seines Arbeitgebers in der Materialwahl: „Unser Anspruch war, möglichst nur nachwachsende Rohstoffe zu verwenden“, erklärte der Geschäftsführer der T&B Tischlerei GmbH. Daher ist der Bürgermeister nur noch glücklicher darüber, ein kostenloses Exemplar am Rathauseingang aufstellen zu können: „Die Spende kommt deshalb genau zum richtigen Zeitpunkt, weil wir nun im Zuge der von Bund und Land beschlossenen Lockerungen auch wieder mehr Kundenfrequenz im Rathaus haben“, freute sich der Bürgermeister über die äußerst sinnvolle Zuwendung. Trotzdem hofft er, dass die COVID19-Pandemie schnell abklingt und der Desinfektionsspender zumindest von rechtlicher Seite bald nicht mehr benötigt wird.