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Zuschuss für Wärmebilduntersuchung und Sanierungsfahrplan

Gemeinderat brachte Zuschussprogramme auf den Weg – 32 Eigentümer profitierten bereits


Angelbachtal. (ram) Im Sommer 2017 hat der Gemeinderat die „Richtschnur für die kommenden Jahre in Sachen Klimaschutz“, wie Bürgermeister Frank Werner das kommunale Klimaschutzkonzept damals zusammenfasste, einstimmig beschlossen. Neben viel Statistik werden darin auch Maßnahmen und Ideen zum Klimaschutz in der Gemeinde benannt.
Eine praktische Maßnahme, von der bereits im vergangenen Winter 32 Eigentümer Gebrauch machten, wurde jetzt neu aufgelegt: Einen Zuschuss von 50 Euro soll jeder Haus- oder Wohnungseigentümer in Angelbachtal erhalten, der sein Gebäude von der AVR Energie GmbH mit einer Wärmebildkamera untersuchen lässt. Die Erstellung von Wärmebildaufnahmen an Gebäuden sei der schnellste und effizienteste Weg, den energetischen Gesamtzustand der Gebäudehülle visuell darzustellen, so die Verwaltung. Ursachen für einen erhöhten Energieverbrauch könnten erkannt und Maßnahmen zur Energie- und CO2-Einsparungen geplant werden. Die Kosten für eine derartige Untersuchung liegen bei der AVR bei 119 Euro. Gedeckelt wurde das Zuschussprogramm zunächst auf 50 Besteller.
In gleicher Höhe bezuschusst werden soll nach der einstimmigen Entscheidung des Gemeinderates auch die Erstellung eines Sanierungsfahrplans. Dabei werden dann, neben der Dokumentation des Gebäudezustandes und seiner Schwachstellen, individuelle Sanierungsvorschläge gemacht und die Eigentümer beraten. Gedeckelt wird der Zuschuss zunächst auf 20 Besteller. Die Kosten dafür liegen bei der AVR Energie GmbH bei 699 Euro.
Mit der Untersuchung beauftragt werden können jedoch auch andere vergleichbare Dienstleister, so Bürgermeister Frank Werner. Gemeinderat Roland Lang hatte dies vor der Abstimmung zum Zuschuss, der für die Gemeinde maximal 3.500 Euro koste, hinterfragt.