Schriftgröße:

Bewährte Attraktionen stehen beim Pfingstmarktprogramm im Mittelpunkt Schlosspark

Schlossparkbeleuchtung, Feuerwerk und Lasershow sind wieder geplant


Von Ralf März

Angelbachtal. (ram) Das Großereignis in Angelbachtal wirft seine Schatten voraus: In vier Wochen öffnet der Pfingstmarkt rund um den Eichtersheimer Schlosspark wieder seine Pforten, zehntausende Besucher werden über die drei Festtage erwartet, auch wenn aktuell noch kritische Fragen offen sind.
Bei der Programmvorstellung im Rathaus gaben Bürgermeister Frank Werner und Hauptamtsleiter Diethelm Brecht einen Überblick über die Attraktionen: An oberster Stelle stehen natürlich das große Höhenfeuerwerk, die Schlossparkbeleuchtung mit ihrer Musiklasershow und das über einen Kilometer lange Straßenfest. „Viele bewährte Attraktionen werden wieder dabei sein“, erklärt Diethelm Brecht. Dampfeisenbahn, Ausstellung im Schloss mit Fotos von Peter Hahn, Musik mit Inflagranti am Samstag, „KreischGau-JAM“ auf der Schlossparkbühne am Montag und auch das Ruderbootrennen auf dem Schlossteich wird es wieder geben.
Auch die Vereine werden in gewohnter Form mit Zelten und Getränkeständen für das leibliche Wohl der Gäste sorgen. Alle bisherigen Vereine seien wieder dabei, bestätigt der Bürgermeister, auch wenn aktuell noch Lücken in den Helferlisten klaffen.
Für die Schlossparkbeleuchtung, für die in der Regel hunderte Helfer zum Stecken der rund 40.000 bunten Becher und zum Anzünden der Keren benötigt werden, sind keine Probleme zu erwartet, so Werner und hebt hervor, dass er dafür auch einige Neubürger zur Unterstützung gewinnen konnte.
Inzwischen sind die Plakate gedruckt, die Programmhefte sind fast fertig. Auch die neuen Eintritts-Armbänder für die Schlossparkbeleuchtung sind schon fertig, die die oft schlecht zu erkennenden Stempel auf der Hand ablösen sollen.
Somit könnte die Stimmung im Rathaus eigentlich ungetrübt sein. Doch weit gefehlt: Ob alle Highlights des Pfingstmarkts stattfinden können, steht aktuell in den Sternen. Der Grund: Ein Storchenpaar hat auf einer hohen Platane in der Schlossparkallee sein Nest errichtet (wir berichteten). Ein aufmerksamer Bürger hat dies inzwischen an das Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreises gemeldet. Er sieht vermutlich das Wohl der Störche oder das Leben der Jungtiere in Gefahr.
Von Seiten des Kreises wird dies nun untersucht, so Bürgermeister Frank Werner. Ein erster Ortstermin mit den Behördenvertretern soll in der kommenden Woche stattfinden, mit einer schnellen Entscheidung rechnet das Ortsoberhaupt aber nicht.
Am Montag will Werner auch den Gemeinderat über den Stand der Dinge informieren. Müssten die Veranstaltungen im Schlosspark ausfallen, oder vielleicht nur die Lasershow, dürfte die gesamte Veranstaltung in ihrer bekannten Form in Gefahr sein. Vor allem für die Vereine wäre dies ein Fiasko. Schließlich gilt der Markt für die Gruppen und Vereine als Haupteinnahmequelle um später Dirigenten, Vereinsräume oder andere feste Ausgaben finanzieren zu können.