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Entwicklung der Post

Geheftet, 50 Seiten

 

Angelbachtal. (abc) In Zeiten von E-Mail, SMS, WhatsApp & Co. verliert der klassische Brief immer mehr an Bedeutung. Dass er jedoch einst allen moderneren Kommunikationsmitteln den Weg ebnete, wurde bei Vorstellung des Buches „Entwicklung der Post“ bei „Blumen am Schloss“ deutlich. „Wir waren seinerzeit gemeinsam befasst mit der Kronauer Ortschronik“, beschrieb Bürgermeister Frank Werner in Gegenwart der Inhaberin der hiesigen Postagentur, Martina Friese-Huhn, sowie des Vorsitzenden des Heimatvereins, Norbert Hinzmann, die Beziehung zu dem Autor des Werkes, Franz Willhuber. Aus der damaligen Kooperation mit dem Sammler und Poststempel-Kenner entstand die Idee, auch die Geschichte der Briefbeförderung rund um Eichtersheim und Michelfeld aufzuarbeiten. „Ungewöhnlicherweise ist der zweite vor dem ersten Teil fertig geworden“, betonte der Bürgermeister, was der Autor gleich im Anschluss begründete. „In Band 1 steht die trockene Postgeschichte aus der Zeit vor den Postboten drin. Wer ihn aber mit den Geschichten und Personen in Band 2 in Verbindung bringen kann, nimmt den darin enthaltenen Stoff besser auf“, so Willhuber, der den ersten Band, soweit die Gesundheit mitspielt, noch in diesem Jahr fertigstellen will. Aber auch schon das nun erschienene Nachfolgewerk bietet, gerade vor dem Hintergrund diverser Kriege und Konflikte, jede Menge interessante Details der Ortsgeschichte: „Die schlimmste Aufgabe für einen Postler in diesen Zeiten war, dass er den Familien, deren Vater oder Bruder gefallen war, die Botschaft zu überbringen hatte“, blickte der Bürgermeister auf diverse dunkle Kapitel der deutschen Geschichte zurück und sah Willhubers Werk auch als Mahnmal, 75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges für Friede und Freiheit einzutreten.

 

„Es ist mir eine Ehre, dir als Erstes dieses Werk zu übergeben. Denk dran, es war viel Arbeit, es war aber vor allem ein Ergebnis unserer ehrlichen, offenen Freundschaft“, betonte der Autor, als er dem Bürgermeister das erste Druckexemplar aushändigte. Zusätzlich reichte Willhuber noch zwei finanzielle Belobigungen, die er zum Dank für andere ähnliche Buchprojekte erhalten hatte, an das Gemeindeoberhaupt weiter. Der Bürgermeister revanchierte sich mit einem Blumenstrauß für Willhubers Ehefrau Anne, die während der Recherchen zu dem nun erschienenen Band etliche Male auf ihren Gatten hatte verzichten müssen. „Sie haben uns Arbeit abgenommen“, freute sich Norbert Hinzmann als Vorsitzender des Heimatvereins ebenfalls sehr über Willhubers Engagement.

 

 

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