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Aus der Gemeinderatssitung vom 23.01.2017: Gemeinderat brachte Vandalismus, Müllablagerung und Straßenzustand ins Gespräch – Bald Ergebnisse zur Bachuntersuchung

Angelbachtal. (ram) Einen bunten Themenmix brachten Bürgermeister, Gemeinderäte und Bürger zur jüngsten Gemeinderatssitzung mit. Fragen zum Angelbach gab es im Rahmen der Bürgerfragestunde, konkret ob es erlaubt sei, am Ufer befestigte Treppen zu bauen? Bürgermeister Frank Werner äußerte sich dazu kritisch, in der Regel seien diese nicht erlaubt. Auch zum Gutachten über den Oberlauf des Angelbachs, welches vor über einem Jahr von der Gemeinde in Auftrag gegeben wurde, wollte die Bürgerin den aktuellen Stand erfahren. Wie der Bürgermeister mitteilte, seien die Untersuchungen abgeschlossen, in Kürze solle der Entwurfsstand des Gutachtens vorgelegt werden.
„Tieftraurig“ bezeichnete Bürgermeister Frank Werner, was vermutlich in der Nacht von 12. auf den 13. Januar im Schlosspark passiert ist: Zwei Jungbäumen, einen Speierling und ein weißer Maulbeerbaum, die im Rahmen des Nachhaltigkeitskonzeptes gepflanzt worden waren, wurden mutwillig abgeschnitten. Wie der Bürgermeister ausführte, wurde Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Die Belohnung, die für sachdienliche Hinweise auf 500 Euro festgelegt wurde, erhöhte der Gemeinderat auf 1.000 Euro. Antworten, wie so etwas zukünftig zu verhindern sei, fanden auch die Bürgervertreter nicht. Dr. Axel Derks merkte an, dass den Schnitten nach, der oder die Täter wohl Werkzeug dabei gehabt haben musste.
Im Zusammenhang mit dem Baumbestand am Friedhof Eichtersheim, entlang der Ringstraße, gab der Bürgermeister bekannt, dass die riesigen Akazien – auch mit Blick auf die Gefahren bei kräftigem Sturm – dort in den nächsten Wochen auf den Stock gesetzt werden sollen. Jedoch würden diese wieder aus den Stämmen austreiben, sie sollen also nicht komplett entfernt werden.
Auf verschiedene Müllablagerungen, ganze Müllsäcke, Schuhe oder gar einen alten Weihnachtsbaum, der im Schlosspark landete, wies Gemeinderat Dr. Axel Derks hin. Hier solle es einen Hinweis an die Bevölkerung geben.
Auf die im Dünnschichtverfahren sanierten Straßen ging CDU-Gemeinderat Werner Müller ein. An einigen Stellen, die erst im Sommer überzogen wurden, kämen bereits die Risse wieder durch. Dies sei nicht zu verhindern, erklärten Bautechniker Rainer Schmitt und Bürgermeister Frank Werner. Um dies gänzlich zu unterbinden, müsste neben der Asphaltdecke auch der Unterbau der Straße saniert werden, verbunden mit sehr hohen Kosten. Werner Müller regte, im Hinblick auf die weiteren Straßensanierungen an, bei größeren Rissen punktuelle Ausbesserungen bis zum Unterbau vorzunehmen. Dass die Sanierung weiterer Straßen dringend notwendig sei, bekräftigte KI14-Gemeinderat Heimo Linse.