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Kunst von Professor Jürgen Goertz

Ein besonderer Anziehungspunkt für Kunstfreunde sind auch die Skulpturen es hier ansässigen Künstlers Jürgen Goertz. Auf dem Friedrich-Hecker-Platz und im Schlosspark sind verschiedene Großplastiken des im Heckerhaus wohnenden und in der ehemaligen Schlosskirche wirkenden Künstlers aufgestellt. Mit über 10 Plastiken stellen sie einen beeindruckenden Querschnitt des Wirkens von Herrn Professor Goertz dar, welcher über die Grenzen der Region bekannt ist.

Die Angelbachtaler sind stolz auf den Mann mit dem gewaltigen Backenbart, der das Ortsbild teilweise zur Galerie und den Namen der 5000-Einwohner-Gemeinde weithin bekannt gemacht hat. So stolz, dass ihn der Gemeinderat am 02.07.2014 einmütig zum ersten Ehrenbürger der 1972 durch den Zusammenschluss von Eichtersheim und Michelfeld entstandenen Kommune machte.

Für die Gemeinde ist es ein „großer Glücksfall“ gewesen, dass sich der Künstler hier nieder-gelassen hat – aber auch ein Glück für den Künstler, dass er einen Ort gefunden hat, an dem sich einzigartige Landschaft, mildes Klima und menschliche Gelassenheit treffen.

Auf der Homepage des Künstler sind die Kunstwerke von Prof. Jürgen Goertz ausführlich dargestellt.

Homepage des Künstlers Jürgen Goertz


Neues Kunstwerk auf dem Kreisverkehr Schlossstraße / Bruchsaler Str.

Auf Anregung von Prof. Jürgen Goertz hat der Gemeinderat beschlossen, auf dem neuen Kreisverkehr an der Schloss-Straße eine Goertz-Skulptur aufzustellen. 

Das 5,30 m hohe Monument wurde in Aluminium gefertigt und wird nachts mit farbigen LED-Leuchten angestrahlt . 

Basis ist ein 6-eckiger Kubus mit einer Seitenlänge von ca. 1 Meter. An drei Seitenflächen sollen  Büsten von 3 Angelbachtaler historischen Persönlichkeiten dargestellt werden, die den örtlichen Bezug repräsentieren: 

  • Friedrich Hecker (bekannter Revolutionär, 1811 hier geboren)
  • Friedrich Ratzel (bedeutender Geograph, verbrachte von 1863-65 hier seine prägende Lehrzeit)
  • Friedrich Ries (1849 hier geboren,  Gartenbaudirektor und Schöpfer des Karlsruher Stadtgartens) 

Die Reliefs „schauen“ jeweils in eine der drei Zufahrtsstraßen.

Prof. Goertz hat verschiedene Formen aufgegriffen, die aus seinen bisherigen Arbeiten stammen. Daher wird die Kombination dieser Formen zusammen mit den Büsten ein völlig neues Kunstwerk ergeben. 

Auf dem Kubus steht eine  Urne mit einer Höhe von ca. 2,30 Meter.  Die Urne verjüngt sich zu einem Würfel, der ebenfalls Profile  (Vogelmotive) enthält. Auf der Oberseite der Urne ist ein Bildnis des Freiherr Carl Philipp von Venningen zu sehen, der das barocke Erscheinungsbild Eichtersheim wesentlich geprägt hat.

Auf dem Würfel ist eine beleuchtete rundliche Form aufgesetzt, die den Kopf der „Europa“ trägt, deren Original in Karlsruhe  steht.

Insgesamt ist das Kunstwerk eine sehr gelungene Symbiose zwischen dem örtlichen Bezug und der Weltoffenheit, dargestellt durch verschiedene Anleihen von Kunstwerken, die in der ganzen Welt  aufgestellt sind.

Prof. Goertz hat dem Kunstwerk den bezeichnenden Namen verliehen: "Ortsprofil im Kreisverkehr".